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Pressemitteilung von Ludmilla Robers, Ausstellung: Ludmilla Robers lebt ihren Kunst-Traum auf dem Dachboden

  • 30. März 2023
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 5. Apr.

STADTLOHN. Ihre Kindheit verbrachte sie in Kasachstan, in Stadtlohn fand ihre Familie ein neues Zuhause. Hier zeigt Ludmilla Robers nun auch ihr außergewöhnliches Maltalent.



Von Stefan Grothues



Im Haus von Ludmilla und Wilfried Robers hängen echte Emotionen an den Wänden. Eindringliche Blicke. Große Freude. Melancholische Mienen. Menschen aus aller Welt. Die Villa Huesker in Gescher bietet viel Platz für die großformatigen Ölbilder.


Ludmilla Robers hat sie in ihrem Atelier auf dem Dachboden der über 100 Jahre alten Villa gemalt. Mit bemerkenswert leichtem wie sicherem Pinselstrich. Vom 16. April bis 14. Mai zeigt sie ihre Auswahl ihrer Bilder im Kultur- und Integrationszentrum Stadtlohn (KISZ) an der Eschstraße 32.



Seit 2020 ist das Ehepaar aus Stadtlohn in der Industriestadtvilla in Gescher zuhause. Es ist zugleich eine Zeit einer erstaunlichen künstlerischen Entwicklung. Ich habe aber weniger den Umzug als eher die Pandemiekrise zu tun. „Ich arbeitete selbstständig im Direktvertrieb“, sagt Ludmilla Robers. „Als Corona kam, dachte ich: ‚Das ist keine einfache Aus.‘“


Die Sorge und die Suche nach neuen Perspektiven ist bei der 48-Jährigen eine, bei der Hartnäckigkeit, große Leidenschaft und viel Ehrgeiz vereinter Ludmilla Robers ihr malerisches Talent als Autodidaktin. Und mit der Unterstützung russischer Meister. „Deren Tutorials habe ich auf YouTube studiert“, sagt sie lachend.



Beruflich aber schulte sie vor 30 Jahren in Stadtlohn zunächst einen anderen Weg ein: als Erzieherin im St.-Josef-Kindergarten.


„Ich habe aber schnell gemerkt, dass das nicht mein Weg ist“, sagt sie. Erfolg hat sie dann im Direktvertrieb für Bekleidungsmittel. „Da bin ich schnell aufgestiegen. Ich war in ganz Deutschland unterwegs.“


Dann kam der Corona-Einschnitt. Inzwischen aber ist Ludmilla Robers froh darüber. „Die Arbeit hat sich verändert. Es ist digital zu erledigen. Ich muss nicht mehr so viel Zeit auf der Straße verbringen.“ Jetzt bleibt mehr Zeit für die Bildkunst, ihr Atelier. „Das ist mein Reich“, sagt Ludmilla Robers. Und langsam ist die Kunst für sie aber kein Liebhaberdasein. „Wenn ich merke, dass ein Anfangs so schönes Bild, in die ich mich verliebt habe, dann gruselt es mich.“



Doch so mag Ludmilla Robers nicht denken. „Ich kann sie noch nicht verkaufen, das mache ich erst, wenn sie mich nicht mehr glücklich macht“, stellt sie jetzt die Auswahl von 30 bis 40 Werken für die Ausstellung im KISZ aus. Es ist erst ihre zweite Ausstellung.


„Ich würde mich so sehr freuen, wenn ich das Künstlerin weiterbringen kann. In der Malerei finde ich meine Erfüllung“, sagt Ludmilla Robers. Jetzt feiert sie Vernissage am 16. April um 11 Uhr im KISZ. Neben vielen Gedichten gedacht an eine Frau hat sich Vorstandssprecher Rolf Hinse vorgenommen, die nächste Ausstellung im KISZ unter dem Thema „Mensch“ geplant.


Unterstützung fürs KISZ


Die Ausstellung im KISZ an der Eschstraße 32 in Stadtlohn ist ab dem 16. April bis zum 14. Mai zu sehen. Der Eintritt ist frei. Zwei Drittel von Robers werden 20 Prozent vom Verkauf des Bildes als Anteil für das Kultur-, Heimat- und Integrationszentrums KISZ gespendet.


Das KISZ wurde 2022 gegründet und bietet Flüchtlingen Sprachkurse und andere Integrationsangebote an. Darüber hinaus gibt es regelmäßige kulturelle und thematische Veranstaltungen.

 
 
 

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